Google Gemini KI
19. Dezember 2023

Gemini – Google stellt neue KI vor

In der stetig voranschreitenden Welt der Künstlichen Intelligenz (KI) hat Google mit der Einführung von Gemini einen bedeutenden Fortschritt erzielt.
Die neue KI Innovation namens Gemini repräsentiert nicht nur das größte und leistungsfähigste KI-Modell, das Google entwickelt hat. Gemini soll auch herkömmliche KI Modelle in der Art und Weise, wie sie Informationen erfassen und bearbeitet übertreffen.

Gemini ist eine multimodale KI, die Informationen aus Text, Audio, Code, Bild und Video verstehen, verarbeiten und kombinieren kann.
Demnach ist es der KI möglich, komplexe Zusammenhänge aufzudecken, die in riesigen Datenmengen oftmals schwer zu erkennen sind.

Gemini hebt sich von herkömmlichen KI Modellen aufgrund der fortgeschrittenen Programmiertechnik ab, denn Gemini kann zum Beispiel einen Code der Programmiersprachen Python oder Java analysieren, erklären und generieren.
Dieses soll Gemini zu einem weltweit führenden Grundlagenmodell für Programmierung werden lassen.

Google führt die KI in drei verschiedenen Varianten, namens “Gemini Ultra, Gemini Pro und Gemini Nano”, ein.
Die Gemini Ultra Version ist das größte und leistungsfähigste Modell für hochkomplexe Aufgaben und eignet sich vor allem für Unternehmenskunden. Die Gemini Pro Version ist das beste Modell zur Anwendung in einem breiten Aufgabenspektrum.
Abschließend ist die Gemini Nano Version das effizienteste Modell für Aufgaben, die direkt auf z.B. dem Mobilgerät verarbeitet werden.

Gemini wird über alle Google Produkte zugänglich gemacht. Dabei ist die Gemini Pro Version seit dem 13. Dezember 2023 für Entwickler und Unternehmenskunden, über die Gemini API in Google AI Studio oder Google Cloud Vertex AI, verfügbar.

Google veröffentlichte ein Video mit dem Titel “Hands-on with Gemini: Interacting with multimodal AI”, welches die multimodale Leistung der KI darstellen sollte. In dem Video konnte Gemini beispielsweise eine Zeichnung eines Vogels im Zusammenhang mit einer horizontalen Linie im Hintergrund, als schwimmende Ente identifizieren. Jedoch stellte sich das Video als nicht real heraus, denn die Interaktionen mit der KI fand nie in der gezeigten Form statt (s. BBC-News). Google erklärt anschließend, dass die Beispiele aus dem Video echt aber gekürzt seien, denn es war ihnen wichtig zu veranschaulichen, wie die Nutzung der multimodalen KI Gemini aussehen könnte. In der Realität wurde mit Texteingabe und Standbildern gearbeitet, nicht mit Sprache und Video.

Inwieweit Googles Fortschritte bei Gemini Auswirkungen auf die Möglichkeiten des Onlinemarketings haben werden, wird sich noch zeigen.

Bildquelle: Koshiro – stock.adobe.com

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